Digitale Speicherkapazität / MULTIVERTO

Downloadzeit berechnen

Schätzen Sie die Downloadzeit anhand von Dateigröße, Verbindungsrate und effektivem Durchsatz.

Berechnung erfolgt im Browser.

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02 / Anleitung

Downloadzeit berechnen — So funktioniert es

Dateigröße und Datenrate unterscheiden

Eine Datei hat eine Größe, meist in Byte angegeben. Eine Verbindung besitzt dagegen eine Übertragungsrate, häufig in Bit pro Sekunde. Ein Byte besteht aus acht Bit. Der Rechner wandelt die gewählte Dateigröße zuerst in Byte um, multipliziert mit acht und dividiert durch die ausgewählte Bitrate. Ein dezimales Gigabyte enthält 1.000.000.000 Byte; ein binäres Gibibyte enthält 1.073.741.824 Byte. Diese Bezeichnungen sind nicht austauschbar. Ebenso sind 100 Mbit/s keineswegs 100 MB/s; der zweite Wert entspricht der achtfachen Bitrate. Lesen Sie die Einheit an Datei und Verbindung sorgfältig ab, bevor Sie Zeiten vergleichen.

Beispiel mit einem Gigabyte

Wählen Sie eine Datei mit 1 GB und eine Verbindung mit 100 Mbit/s. Ein dezimales Gigabyte enthält acht Milliarden Bit. 8.000.000.000 geteilt durch 100.000.000 ergibt unter idealen Bedingungen 80 Sekunden, also eine Minute und zwanzig Sekunden. Liegt der effektiv nutzbare Durchsatz bei 80 Prozent, teilen Sie 80 Sekunden durch 0,8 und erhalten 100 Sekunden beziehungsweise eine Minute und vierzig Sekunden. Der Prozentsatz fasst mögliche Verluste zusammen; er misst Ihre Verbindung nicht selbst. Bei 1 GiB und derselben Rate dauert die Übertragung länger, weil die binäre Einheit mehr Byte umfasst.

Ursachen für abweichende Zeiten

Ein Geschwindigkeitstest, die angezeigte WLAN-Verbindungsrate und der Internetvertrag können verschiedene Werte liefern. Serverbegrenzungen, Netzauslastung, Funkstörungen, Protokolldaten und andere Geräte im Haushalt verringern die Rate, die einer Datei tatsächlich zur Verfügung steht. Pausen und Fortsetzungen verhindern ebenfalls eine konstante Geschwindigkeit. Für eine brauchbare Schätzung verwenden Sie möglichst einen kürzlich gemessenen, dauerhaft erreichten Datendurchsatz statt der beworbenen Höchstgeschwindigkeit. Ist nur der theoretische Wert bekannt, zeigt 100 Prozent eine untere Zeitgrenze; mit einem kleineren Wirkungsgrad lässt sich ein Puffer planen. Auch ein schneller Anschluss beseitigt nicht jede Wartezeit.

Große Übertragungen planen

Das Ergebnis hilft bei Softwareupdates, Cloud-Sicherungen, Spieledownloads und Medienlieferungen. Prüfen Sie, ob der Dienst dezimale GB oder binäre GiB nennt; manche Anzeigen verwenden die Kürzel ungenau. Der Rechner trennt die ideale Dauer von der um den Durchsatz korrigierten Schätzung, damit die Annahme sichtbar bleibt. Er prognostiziert weder Datenlimits noch Entpacken und Installieren nach dem Empfang. Bei Uploads funktioniert dieselbe Rechnung mit der Uploadrate statt der Downloadrate. Eine Speicherschreibrate von 100 MB/s darf nicht als Netzgeschwindigkeit von 100 Mbit/s gelesen werden: Großes B steht für Byte, kleines b für Bit. Eingaben bleiben im Browser.

Downloadzeit berechnen — So funktioniert es
  1. Dateigröße und Datenrate unterscheiden
  2. Beispiel mit einem Gigabyte
  3. Ursachen für abweichende Zeiten