Zwei Darstellungen eines Dokuments
Markdown kennzeichnet Überschriften, Hervorhebungen, Listen und Links mit kurzer Zeichensetzung. HTML benennt diese Strukturen mit Elementen wie h2, strong, ul und a. Ein Parser deutet Markdown und erzeugt daraus HTML; er ersetzt nicht einfach jedes Sternchen oder Rautezeichen. Der Kontext entscheidet, ob eine Raute am Zeilenanfang eine Überschrift beginnt oder Teil gewöhnlichen Textes ist. HTML kennt außerdem Attribute, Verschachtelung und Browserregeln, die eine knappe Markdown-Schreibweise nicht immer ausdrücken kann.
Nutzen Sie Markdown, wenn der Quelltext in einem einfachen Editor gut lesbar bleiben soll. HTML eignet sich, wenn ein Ziel ausdrücklich Elemente verlangt oder Sie die Browserstruktur prüfen möchten. Klären Sie vorher, welche Markdown-Variante die Zielumgebung versteht. MultiVerto unterstützt einen dokumentierten Ausschnitt: Überschriften, Absätze, einfache Aufzählungen, Hervorhebung, Links und Inline-Code in beide Richtungen. Umzäunte Codeblöcke funktionieren nur zu HTML hin. Manche unbekannten Konstruktionen werden abgelehnt, andere als wörtlicher Text angezeigt.
Ein durchgerechneter Rückweg
Geben Sie zwei Rauten gefolgt von Notizen ein, lassen Sie eine Leerzeile und schreiben Sie Ein **fertiger** Entwurf. Der Umwandler erzeugt ein h2-Element mit Notizen und einen Absatz, in dem strong das hervorgehobene Wort umschließt. Der Browser zeigt Überschrift und Fettdruck; im HTML-Quelltext bleiben die Elementgrenzen sichtbar. Das interaktive Beispiel enthält zusätzlich einen Link: Seine Adresse steht im href-Attribut und nicht als sichtbare Satzzeichen im Text.
Führen Sie dieses unterstützte HTML anschließend durch den Rückwandler. Er kann h2 wieder als Markdown-Überschrift, strong als Sternchenpaar und den Link als Text in eckigen Klammern mit URL darstellen. Das sichtbare Ergebnis kann gleich wirken, obwohl Leerraum, Zeilenumbrüche oder die exakte Quellschreibweise wechseln. Vergleichen Sie daher Struktur und Linkziel und verlangen Sie keine bytegenaue Kopie des ursprünglichen Markdown-Textes.
- Markdown: ## Notizen und **fertiger**
- HTML: Elemente h2 und strong
- Markdown zurück: Überschrift, Betonung und Link prüfen
Wo Informationen verloren gehen
HTML bietet Strukturen und Attribute ohne einfache Markdown-Entsprechung. Ein gestaltetes span-Element, eine Tabelle, ein eigenes Datenattribut oder verschachtelte Listen können beim Rückweg verloren gehen; dieses lokale Werkzeug weist viele solche Fälle zurück. Umgekehrt unterstützen Markdown-Parser Tabellen, Aufgabenlisten, Zitate und eingebettetes HTML unterschiedlich. MultiVerto lehnt mehrere solcher Schreibweisen ab, anstatt stillschweigend eine Ausgabe zu erfinden. Ein erfolgreiches kleines Beispiel bestätigt deshalb kein beliebig komplexes Dokument.
Auch unterstützte Strukturen besitzen verschiedene Schreibweisen. Sowohl strong als auch b können als Sternchen zurückkehren; die ursprüngliche Wahl des Tags ist dann weg. Ein Browser kann zudem fehlerhaftes HTML reparieren. Kontrollieren Sie vor der Veröffentlichung den erzeugten Quelltext und die Darstellung im Zielsystem. Bewahren Sie das Original auf, um Attribute, Kommentare und Layoutentscheidungen wiederzufinden, die eine vereinfachte Darstellung nicht speichern kann.
Escaping ist eine andere Aufgabe
HTML-Zeichen zur Anzeige zu kodieren ist etwas anderes als Markdown in HTML-Struktur umzuwandeln. Soll der Leser <h2>Notizen</h2> wörtlich sehen, müssen die spitzen Klammern als Entities erscheinen oder der Ausdruck in einem vertrauenswürdigen Codekontext stehen. Soll eine Überschrift entstehen, wird das wirkliche h2-Element benötigt. Der unten verlinkte Entity-Encoder ändert Textdarstellung; der Markdown-Umwandler erzeugt Elemente. Behandeln Sie fremde Eingaben auf beiden Wegen als nicht vertrauenswürdig.
Der lokale Umwandler maskiert einfachen Text innerhalb seines unterstützten Ausschnitts. Für eine Veröffentlichungsplattform mit beliebigen Beiträgen sind trotzdem ein gepflegter Parser und eine passende Bereinigung nötig, sobald Links oder Markup zugelassen werden. Prüfen Sie erlaubte URLs und Tags des Ziels. Wandeln Sie zunächst ein kleines Beispiel um, lesen Sie das HTML, sehen Sie sich die Ausgabe an und führen Sie nur den unterstützten Teil zurück. Fehlt danach eine Eigenschaft, bleibt das reichere Format die maßgebliche Quelle.