Was ein Seitenverhältnis ausdrückt
Das Seitenverhältnis vergleicht die Bildbreite mit der Bildhöhe; es nennt nicht die gesamte Pixelzahl. Eine Fläche mit 1920 mal 1080 Pixeln besitzt zunächst das Verhältnis 1920:1080. Werden beide Zahlen durch ihren größten gemeinsamen Teiler 120 dividiert, entsteht 16:9. Auch 1280 mal 720 Pixel sind 16:9, obwohl das Bild weniger Pixel enthält. Tragen Sie die tatsächlichen Ausgangsmaße des Fotos, Layout-Rahmens oder Videoexports ein. Der Rechner zeigt zuerst das gekürzte Verhältnis und leitet daraus eine neue Abmessung ab. Das Verhältnis ist weder ein Dateiformat noch eine Aussage über Schärfe oder Kompression.
Ein 16:9-Bild proportional skalieren
Ein Beispiel: Eine Illustration mit 1920 × 1080 Pixeln soll in einen Bereich mit 1280 Pixel Breite passen. Wählen Sie Zielbreite und geben Sie 1280 ein. Der Skalierungsfaktor beträgt 1280 ÷ 1920, also zwei Drittel. Die ursprüngliche Höhe von 1080 Pixeln multipliziert mit zwei Dritteln ergibt genau 720 Pixel. Das neue Format lautet 1280 × 720 und bleibt 16:9. Gibt das Layout stattdessen 720 Pixel Höhe vor, wählen Sie Zielhöhe und erhalten wieder 1280 Pixel Breite. Diese Berechnung liefert geeignete Maße für die Skalierung. Sie schneidet das Bild nicht zu, verschiebt keinen Inhalt und verbessert keine vorhandenen Bilddetails.
Einsatz in Layouts und Medien
Verwenden Sie das Ergebnis für eine Website-Grafik, eine Präsentationsfolie, eine Video-Vorschau oder einen responsiven Medienrahmen. Die Vorlage kann hochkant, quadratisch oder quer sein; der Rechner nimmt kein festes Ausgangsformat an. Proportionale Maße verhindern, dass Kreise zu Ellipsen und Personen unnatürlich breit werden. Verlangt eine Plattform einen Rahmen mit anderem Seitenverhältnis, lässt sich dieser durch reines proportionales Skalieren nicht vollständig füllen. Entscheiden Sie dann, ob ein Zuschnitt, freie Ränder oder eine neue Bildkomposition sinnvoll sind. Eine 4:3-Vorlage wird verzerrt, wenn nur ihre Breite auf 16:9 gestreckt wird. Prüfen Sie die Anforderungen vor dem Export.
Rundung auf ganze Pixel
Eine berechnete Zielseite kann mathematisch einen Bruchteil eines Pixels enthalten, doch Rasterbilder benötigen ganze Pixelzahlen. Deshalb rundet der Rechner die fehlende Dimension auf den nächsten Pixel und weist bei Bedarf darauf hin. Bei ungeraden Ausgangsgrößen kann das tatsächliche Verhältnis des gerundeten Zielbildes geringfügig vom exakten Bruch abweichen. Das angezeigte gekürzte Verhältnis bezieht sich weiterhin auf die Quelle. Beachten Sie zusätzlich maximale Maße und Dateigrößen des Zielsystems. Ein vergrößertes kleines Ausgangsbild gewinnt dadurch keine echten Details. Die eingegebenen Maße werden im Browser berechnet; eine Bilddatei wird hier weder hochgeladen noch verändert.