Text & Code / MULTIVERTO

URL-Komponente kodieren

Kodieren Sie einen Abfragewert oder Pfadteil mit UTF-8-Prozentkodierung.

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01 / Anleitung

So funktioniert es

UTF-8-Prozentkodierung gilt für eine einzelne URL-Komponente. Trennzeichen einer vollständigen URL bleiben nicht erhalten.

Gut zu wissen

Nutzen Sie dies für einen einzelnen Abfragewert oder Pfadteil. Eine ganze URL zu kodieren würde auch /, ? und = verändern.

02 / Beispiel

Beispiel

Ihre EingabeKaffee & Kuchen
ErgebnisKaffee%20%26%20Kuchen

03 / Anleitung

URL-Komponente kodieren — So funktioniert es

Einen Wert für eine URL vorbereiten

Dieses Werkzeug eignet sich für einen Abfrageparameterwert, ein Pfadsegment oder einen anderen Wert, der in eine URL eingefügt wird. Bei einer Wortfolge mit Leerzeichen erscheint an dessen Stelle %20; ein Und-Zeichen innerhalb des Werts wird zu %26, statt einen zweiten Parameter zu beginnen. Ein Zeichen außerhalb von ASCII wird erst als UTF-8 kodiert und dann durch einen oder mehrere Prozenttripel dargestellt. So bleibt der Wert von der Zeichensetzung getrennt, die URL-Komponenten verbindet.

Bauen Sie die umgebende URL separat zusammen. Eine hier eingefügte vollständige Adresse kann ihre Doppelpunkte, Schrägstriche, Fragezeichen und Gleichheitszeichen verlieren und ist dann nicht mehr dieselbe aufrufbare Adresse. Bereiten Sie für eine Such-URL erst Basisadresse und Parametername vor, kodieren Sie den Wert einmal und setzen Sie ihn an passender Stelle ein. Viele Bibliotheken bieten dafür URLSearchParams oder ähnliche Funktionen. Kodieren Sie einen schon kodierten Wert nur erneut, wenn das Zielsystem ausdrücklich eine weitere Ebene verlangt.

Prozentkodierung einer URL-Komponente

Eine URL besteht aus strukturellen Trennzeichen und Werten. Der Schrägstrich trennt Pfadsegmente, das Fragezeichen beginnt die Abfrage und das Und-Zeichen trennt Parameter. Enthält ein Wert ein Leerzeichen, ein Und-Zeichen oder ein Zeichen außerhalb von ASCII, verhindert Prozentkodierung die Verwechslung mit der URL-Struktur. Zuerst wird Text in UTF-8-Bytes dargestellt; zu maskierende Bytes erscheinen als Prozentzeichen gefolgt von zwei Hexadezimalziffern. Ein Leerzeichen wird oft zu %20, während ein Umlaut gewöhnlich mehrere kodierte Bytes benötigt.

Dieses Werkzeug verarbeitet eine einzelne Komponente, etwa einen Abfragewert oder ein Pfadsegment, nicht eine vollständige URL. Wer die ganze Adresse kodiert, kann auch notwendige Trennzeichen maskieren. Webformulare verwenden zusätzlich die Konvention application/x-www-form-urlencoded, bei der ein Pluszeichen häufig ein Leerzeichen darstellt. Sie unterscheidet sich von dieser Komponentenoperation. Dekodieren Sie mit passenden Regeln, erhalten Sie die URL-Struktur und verwenden Sie möglichst eine URL-API zum Zusammensetzen einzeln kodierter Werte.

So verwenden Sie den Konverter

Beginnen Sie mit dem Originaltext und prüfen Sie, ob die Zielanwendung tatsächlich eine kodierte Darstellung erwartet. Fügen Sie Text ein oder laden Sie das Beispiel und betrachten Sie die Ausgabe vor dem Kopieren. Die Umwandlung läuft in diesem Browser; der Text wird nicht an einen Konvertierungsdienst hochgeladen. Diese Richtung ändert die Schreibweise der Information, nicht den Sinn des Satzes. Bewahren Sie die Quelle neben dem Ergebnis auf und kodieren Sie nur dann ein zweites Mal, wenn das Zielformat ausdrücklich zwei Ebenen verlangt.

Bewahren Sie die ursprüngliche Eingabe auf, wenn Sie ein Ergebnis prüfen müssen. Eine kodierte Darstellung kann ganz anders aussehen als der Ausgangstext, besonders bei Umlauten, Emoji, Satzzeichen oder Zeilenumbrüchen. Prüfen Sie vor der Weitergabe, welche Zeichenkodierung und welches genaue Format das empfangende Programm erwartet. Testen Sie zuerst ein kurzes bekanntes Beispiel und vergleichen Sie die Ausgabe in der Zielanwendung: ähnlich aussehende Formate sind nicht immer austauschbar.

So wird die Eingabe umgewandelt
Text zum Kodieren
UTF-8-Prozentkodierung
Prozentkodierter Wert