Erst Energie, dann Preis berechnen
Der Stromkosten-Rechner setzt die elektrische Leistung eines Geräts, seine Nutzungsdauer und den Energiepreis in eine geschätzte Ausgabe um. Geben Sie Watt, Stunden pro Tag, den Preis je Kilowattstunde und die Anzahl der Tage ein. Zunächst werden Watt durch tausend geteilt, um Kilowatt zu erhalten. Danach ergeben Kilowatt mal Stunden die verbrauchte Energie in kWh. Erst die Multiplikation mit dem Tarif liefert Kosten. Watt ist eine Leistungsangabe, eine Kilowattstunde eine Energiemenge. Ihre Verwechslung verursacht große Fehler. Achten Sie darauf, ob der ausgewählte Tarif tatsächlich pro kWh und in welcher Währung angegeben ist.
Beispiel einer 60-W-Lampe
Eine Lampe mit 60 W brennt täglich fünf Stunden. Der variable Strompreis beträgt 0,25 Währungseinheiten je kWh. Der Tagesverbrauch ist 60 × 5 ÷ 1.000 = 0,30 kWh. Daraus ergeben sich 0,30 × 0,25 = 0,075 Währungseinheiten pro Tag. Nach 30 gleichartigen Tagen sind es 9 kWh und 2,25 Währungseinheiten. Das Preisfeld legt keine bestimmte Währung fest; das Ergebnis verwendet dieselbe Währung wie Ihre Eingabe. Hat der gewünschte Zeitraum 28 oder 31 Tage, tragen Sie diese Zahl ausdrücklich ein, statt einen pauschalen Monatswert zu übernehmen.
Wofür die Schätzung nützlich ist
Mit dem Ergebnis lassen sich zwei Leuchtmittel vergleichen, die Betriebskosten eines Computers abschätzen oder die Bedeutung eines nachts laufenden Geräts beurteilen. Bei einer Heizung mit Thermostat gilt die Nennleistung während des Heizens, während der Durchschnitt über den ganzen Tag deutlich geringer sein kann. Auch Kühlschrank und Klimaanlage wechseln zwischen Betriebszuständen. Misst ein Zwischenstecker oder Zähler die tatsächlich verwendeten kWh, ist dieser Messwert meist besser als die Rechnung mit einer Typenschildleistung. Für einen fairen Vergleich müssen Tarif, Zeitraum und Nutzungsverhalten bei beiden Alternativen gleich angesetzt werden.
Tarifgrenzen und häufige Fehler
Der Rechner schätzt den variablen Energieanteil und keine vollständige Stromrechnung. Grundpreis, Steuern, Rabatt, Verbrauchsstufen und zeitabhängige Tarife können den Endbetrag verändern. Ein Preis von 25 Cent je kWh wird als 0,25 Währungseinheiten eingetragen, nicht als 25. Pro Tag können höchstens 24 Nutzungsstunden eingegeben werden. Hat ein Gerät mehrere Leistungsstufen, rechnen Sie den Verbrauch jeder Stufe getrennt und addieren die kWh. Ein einziger fiktiver Dauerwert könnte sonst zu hoch oder zu niedrig sein. Runden Sie Geldbeträge erst für die Darstellung, nachdem die Energiemenge berechnet wurde.